Die Produktion von Mahl- und Schälmühlenerzeugnissen in Nordrhein-Westfalen hat seit 2020 um fast ein Fünftel zugenommen. Das Statistische Landesamt teilte am Montag mit, dass im Jahr 2025 in 28 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 2,6 Millionen Tonnen dieser Erzeugnisse, darunter Mehl, Schrot und Grieß, im Wert von 1,1 Milliarden Euro hergestellt wurden. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr stieg die Absatzmenge seit 2020 um 18,4 %, während der nominale Absatzwert um 45,1 % zunahm.
Im Jahr 2025 wurde überwiegend Mehl aus Weizen oder Mischgetreide produziert, das fast zwei Drittel der Gesamtproduktionsmenge ausmachte.
Die Menge von Mehl aus anderem Getreide, wie Roggen, Mais, Reis, Gerste oder Hafer, stieg hingegen um 3,2 % auf 132.600 Tonnen. Die Produktion von Kleie und anderen Rückständen blieb nahezu unverändert.
Nordrhein-westfälische Betriebe erwirtschafteten fast ein Fünftel des bundesweiten Absatzwertes von Mahl- und Schälmühlenerzeugnissen. Der Anteil am Wert der bundesweiten Produktion betrug 2025 19,6 %. Die Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster hatten mit 87,4 % der Absatzmenge und 76,0 % des Absatzwertes die größten Anteile an der NRW-Produktion.
NRW-Industrie steigert Produktion von Mahl- und Schälmühlenerzeugnissen
über dts Nachrichtenagentur
18. Mai 2026 - 08:50 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland