Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und Russland ist in den vergangenen zehn Jahren stark zurückgegangen. Das teilte der Landesbetrieb IT.NRW am Mittwoch mit.
Demnach sanken die Exporte aus NRW nach Russland bis 2025 um 78 Prozent auf 696 Millionen Euro, während die Importe aus Russland um 96 Prozent auf 152 Millionen Euro einbrachen. Als Grund für den Einbruch werden die EU-Sanktionen infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine genannt.
Wichtigstes Exportgut nach Russland waren im vergangenen Jahr mit 150,7 Millionen Euro Arzneiwaren, gefolgt von Landmaschinen.
Bei den Importen aus Russland dominierten hingegen Nichteisenmetalle. Der Handel mit China entwickelte sich gegenläufig: Während die Exporte aus NRW dorthin um 11,2 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro zurückgingen, stiegen die Importe aus China um über 44 Prozent auf 36,9 Milliarden Euro.
Auch im China-Geschäft waren Arzneimittel das wichtigste Exportgut aus Nordrhein-Westfalen. Auf der Importseite führten Datenverarbeitungsgeräte mit einem Wert von 5,9 Milliarden Euro die Liste an. Die Daten basieren auf der Außenhandelsstatistik, bei der Unternehmen ihre grenzüberschreitenden Warenverkehre melden.
NRW-Handel mit Russland bricht ein - China-Importe steigen deutlich
über dts Nachrichtenagentur
25. März 2026 - 10:55 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland