Das Handelsvolumen Nordrhein-Westfalens mit den Mercosur-Staaten hat im Jahr 2024 rund 4,3 Milliarden Euro betragen. Das teilte der Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) als Statistisches Landesamt am Freitag mit.
Demnach exportierte die nordrhein-westfälische Wirtschaft Waren im Wert von etwa 2,44 Milliarden Euro in die Staatengruppe, während Importe einen Wert von 1,83 Milliarden Euro erreichten. Der Anteil am gesamten Außenhandelsvolumen des Landes lag damit unter einem Prozent und war in der Vergangenheit relativ stabil.
Mit Abstand wichtigster Handelspartner war Brasilien, auf das knapp 84 Prozent des gesamten Warenverkehrs entfielen.
Das Handelsvolumen mit Brasilien belief sich auf rund 3,6 Milliarden Euro. Es folgten Argentinien (520 Millionen Euro), Uruguay (136 Millionen Euro) und Paraguay (33,1 Millionen Euro). Die Daten wurden anlässlich der geplanten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und vier Mercosur-Staaten veröffentlicht.
Bei den Exporten aus NRW dominierten Maschinen, Apparate und medizinische Geräte mit einem Wert von 599,9 Millionen Euro, gefolgt von organischen chemischen Erzeugnissen (531,2 Millionen Euro). Die wichtigsten Importgüter aus der Region waren Erze (336,4 Millionen Euro) und mineralische Brennstoffe (212,6 Millionen Euro). Die Ergebnisse basieren auf der Außenhandelsstatistik, für die Unternehmen grenzüberschreitende Warenverkehre melden.
NRW-Handel mit Mercosur-Staaten erreicht 4,3 Milliarden Euro
über dts Nachrichtenagentur
09. Januar 2026 - 08:30 Uhr
Von Peter Heidenreich