Ende 2025 bezogen bundesweit 4,3 % der Menschen im Rentenalter Grundsicherung im Alter. Ende 2025 lag die Zahl der Menschen, die Grundsicherung im Alter erhielten, bei 201.940 und damit um +3,0 % über dem Vorjahreswert.
Ende Juni 2026 bezogen 203.890 Menschen Grundsicherung im Alter. Frauen im Rentenalter bezogen Ende 2025 zu 5,6 % Grundsicherung im Alter. Bei den Männern fiel die die Quote mit 5,2 % wie schon in den Vorjahren niedriger aus als bei den Frauen.
Anspruch auf diese Leistung haben Personen, die die Altersgrenze nach § 41 Absatz 2 SGB XII erreicht haben und die ihren Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen und Vermögen bzw. dem ihres (Ehe)Partners nicht sicherstellen können. Die an dem gesetzlichen Renteneintrittsalter orientierte Altersgrenze lag im Dezember 2025 bei 66 Jahren und 2 Monaten. Am höchsten waren die Quoten der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter in den Großstädten Düsseldorf und Köln, in denen Ende 2025 mit jeweils 10,5 % mehr als jede zehnte Person über der Altersgrenze Grundsicherung im Alter erhielt.
Es folgten Dortmund mit 9,1 %, Aachen mit 8,4 % und Essen mit 8,3 %. Am seltensten bezogen ältere Menschen im Kreis Olpe Grundsicherung im Alter: Hier lag die Quote bei 2,5 %. Überdurchschnittlich hohe Quoten finden sich vor allem im städtischen Raum, wo bei angespannten Wohnungsmärkten oft vergleichsweise hohe Wohnkosten anfallen. Dadurch reichen die Alterseinkünfte häufig nicht aus, um den Lebensunterhalt zu decken.