Das Oberlandesgericht München hat das Hauptverfahren gegen einen 23-jährigen Jemeniten eröffnet, dem die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen wird. Das teilte das Gericht am Samstag mit. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann vor, von Oktober 2022 bis Februar 2023 im Jemen an der sogenannten Huthi-Bewegung beteiligt gewesen zu sein.
Die Hauptverhandlung beginnt am kommenden Montag, den 23. März, um 9:30 Uhr vor dem 7. Strafsenat unter Vorsitz von Richterin Sigrid Dörmer.
Insgesamt sind neun Verhandlungstermine bis zum 11. Mai angesetzt. Die Verhandlungen finden im Strafjustizzentrum in der Nymphenburger Straße statt.
Für die Sicherheit während des Verfahrens hat die Vorsitzende Richterin umfangreiche Maßnahmen angeordnet. Dazu gehören Zugangskontrollen mit Metalldetektoren, Durchsuchungen und ein Verbot von Ton- und Bildaufnahmen im Sitzungssaal. Medienvertretern ist die Nutzung von Internetverbindungen im Saal untersagt, um eine Live-Berichterstattung zu verhindern.
Münchner Gericht verhandelt über mutmaßliche Huthi-Mitgliedschaft
über dts Nachrichtenagentur
21. März 2026 - 15:15 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland