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Möbelproduktion in NRW verzeichnet deutlichen Absatzrückgang

Möbelproduktion in NRW verzeichnet deutlichen Absatzrückgang - (Foto: Wohnzimmer)
Die nordrhein-westfälische Möbelindustrie hat im vergangenen Jahr einen spürbaren Umsatzrückgang verzeichnet. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilte, sank der Absatzwert der Möbelproduktion 2024 auf 6,6 Milliarden Euro, was einem Minus von fast acht Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Bundesweit ging der Wert um 6,8 Prozent zurück.
Der Schwerpunkt der Produktion lag erneut im Regierungsbezirk Detmold, wo über drei Viertel des Gesamtwertes erzielt wurden. Besonders stark betroffen war die Produktion von Küchenmöbeln aus Holz, die mit einem Absatzwert von 3,5 Milliarden Euro den größten Anteil ausmacht. Auch hier sank der Wert um 5,2 Prozent. Einen positiven Trend gab es dagegen bei Matratzen, deren Absatzwert um 2,6 Prozent auf 168,6 Millionen Euro stieg. Die Produktion von Sitzmöbeln sowie von Büro- und Ladenmöbeln verzeichnete hingegen zweistellige prozentuale Rückgänge. Nordrhein-Westfalen bleibt dennoch das wichtigste Möbelland in Deutschland. Der Anteil am bundesweiten Absatzwert lag 2024 bei 38,3 Prozent. Bei Küchenmöbeln aus Holz erreichte NRW sogar einen Wertanteil von 64,3 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen setzte sich der negative Trend in den ersten drei Quartalen 2025 fort, als die Produktion um weitere 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückging.

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