Die Bundespolizei hat am Kölner Hauptbahnhof einen Mann festgenommen, der in einem ICE eine Machete bei sich führte. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Köln mit. Demnach wurde die Polizei in den frühen Morgenstunden des gestrigen Samstags über den bewaffneten Fahrgast im ICE 618 informiert.
Nach der Einfahrt des Zuges in Köln stellten Einsatzkräfte den 30-jährigen polnischen Staatsangehörigen im Zug fest.
Zugbegleiter hatten den Mann schlafend in einem Abteil angetroffen und die etwa 30 Zentimeter lange, augenscheinlich blutverschmierte Machete aus seinem unmittelbaren Zugriffsbereich entfernt. Andere Reisende wurden vorsorglich aus dem Abteil gebracht.
Ein Bluttest ergab, dass es sich bei den Anhaftungen an der Waffe nicht um menschliches Blut handelte. Ob es sich um rote Farbe oder tierisches Blut handelt, wird noch ermittelt. Die Beamten stellten die Machete sicher und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann ein.
Mann mit Machete im ICE am Kölner Hauptbahnhof gestellt
Bundespolizeiinspektion Köln, Text: über dts Nachrichtenagentur
11. Januar 2026 - 14:40 Uhr
Von Peter Heidenreich