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Linke unterstützt Protest gegen Hochschulkürzungen in Hamburg

Linke unterstützt Protest gegen Hochschulkürzungen in Hamburg - (Foto: Studenten in einer Bibliothek (Archiv))
Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich hinter die für Mittwoch geplanten Proteste gegen Sparmaßnahmen an den Hochschulen gestellt. Die wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Sabine Ritter, teilte mit, pauschale Kürzungen von 4,5 Prozent führten bereits zu spürbaren Verschlechterungen für Studierende und Beschäftigte. Zudem stehe ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte weiter aus. Ritter nannte als Beispiele für die Folgen der Kürzungen stark reduzierte Öffnungszeiten in Fachbibliotheken, nicht nachbesetzte Stellen und ein eingeschränktes Angebot an Tutorien und Lehrveranstaltungen.
Sie forderte Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank auf, die Bedingungen für exzellente Studiengänge zu schaffen. Zudem müsse Finanzsenator Andreas Dressel sich in den laufenden Tarifverhandlungen der Länder für die Belange der studentisch Beschäftigten einsetzen. Die zentrale Kundgebung des bundesweiten Hochschulaktionstags in Hamburg beginnt am Mittwoch um 11:00 Uhr auf dem Campus der Universität Hamburg am Von-Melle-Park/Ententeich. Ein breites Bündnis von Akteuren verschiedener Hamburger Hochschulen ruft zu dem Protest auf.

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