Lebensgefährliche Handlung im S-Bahnhof Stadthausbrücke

Lebensgefährliche Handlung im S-Bahnhof Stadthausbrücke - (Foto: Polizei (Archiv))
Hamburg - Am 6. November hat ein 42-jähriger Mann im Gleisbereich des S-Bahnhofs Stadthausbrücke eine gefährliche Handlung begangen. Der Betroffene hielt sich im Gleisbereich auf, während im Bahnhof Regelbetrieb herrschte, was bedeutete, dass jederzeit ein Zug auf dem betroffenen Gleis hätte fahren können.

Aufmerksame Reisende erkannten die Gefahrenlage und informierten die Bundespolizei. Die Bundespolizei reagierte umgehend und ordnete kurzzeitige Stromabschaltungen sowie Streckensperrungen für das betroffene Gleis an, um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr im Gleisbereich befanden. Die eingesetzten Streifen konnten sowohl die zwei meldenden Zeugen als auch den Mann auf dem Bahnsteig antreffen.

In einem Präventionsgespräch zeigte sich der 42-Jährige kooperativ und gab an, sich im Gleisbereich aufgehalten zu haben, um zu koten und zu urinieren. Die entsprechenden Spuren waren sichtbar, und eine Videosichtung bestätigte den Vorfall. Nach dem Präventionsgespräch wurde der Mann mit einem Platzverweis für den S-Bahnhof Stadthausbrücke entlassen.

Gegen den polnischen Staatsangehörigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Gleisaufenthalts eingeleitet. Die Bundespolizei warnt erneut vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, da der Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich ist und nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die von Reisenden und Helfern gefährdet.