Land und Bund fördern Sirenen in 24 Kommunen Baden-Württembergs

Land und Bund fördern Sirenen in 24 Kommunen Baden-Württembergs - (Foto: Sirene (Archiv))
Stuttgart - Das Land Baden-Württemberg und der Bund stellen in diesem Jahr gemeinsam rund 2,1 Millionen Euro für den Ausbau der Sireneninfrastruktur in den Städten und Gemeinden bereit. Das teilte das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa in Stuttgart mit.

Insgesamt können 24 Kommunen eine Förderung für 155 neue Sirenenanlagen erhalten. Von den knapp 2,1 Millionen Euro trägt das Land rund 950.000 Euro. Die Förderbeträge liegen bei bis zu 10.850 Euro für eine Sirenenanlage in Dach- oder Gebäudemontage, bis zu 17.350 Euro für eine Anlage in Mastrichtung und bis zu 1.000 Euro für einen Sirenensteuerungsempfänger.

Die Anträge prüfen und bewilligen die Regierungspräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen. Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel erklärte, im Ernstfall zähle jede Sekunde, etwa bei Wasser im Keller, einem schweren Sturm, einem Großbrand oder einem Terroranschlag. Bei Katastrophen und anderen Gefahrenlagen müssten die Menschen schnell und zuverlässig gewarnt werden und sofort wissen, was zu tun sei.

Baden-Württemberg nutze alle Kanäle, um die Menschen dort zu erreichen, wo sie sich gerade aufhielten; das Heulen einer Sirene sei ein unverkennbarer Weckruf. Sicherheit gebe es nur im Verbund, deshalb freue er sich über die gemeinsame Unterstützung mit dem Bund. Das Förderprogramm wird in Baden-Württemberg fortgeführt.

In den zurückliegenden Jahren wurden bereits rund 16 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Zu den aufgeführten Kommunen zählen unter anderem Ehingen (Donau), Pforzheim, Freiburg im Breisgau und Stühlingen.