Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat gemeinsam mit 17 Kommunen eine Kampagne für die Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 gestartet. Wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte, sollen damit die Bürgerinnen und Bürger in den beteiligten Städten für ein positives Votum bei anstehenden Ratsbürgerentscheiden gewonnen werden. Am 19. April können rund vier Millionen Menschen in den Kommunen per Brief über die Bewerbung abstimmen.
Ein Team prominenter Unterstützer, darunter die Athleten Markus Rehm, Britta Heidemann und Isabell Werth sowie der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, soll die Kampagne begleiten.
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte bei der Vorstellung in der Kölner Lanxess Arena die angestrebten Rekordwerte: Mit 14 Millionen Tickets, 95 Prozent der Athleten in einem zentralen Dorf und ausschließlich bestehenden oder temporären Sportstätten biete man die "kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele".
Die finale Entscheidung über eine deutsche Bewerbung trifft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am 26. September. Die Bewerbung KölnRheinRuhr umfasst 17 Städte von Aachen bis Wuppertal, die bereits über 30 große internationale Sportevents ausgerichtet haben. Das Konzept sieht vor, alle paralympischen Wettbewerbe in denselben Arenen wie die olympischen stattfinden zu lassen.
KölnRheinRuhr startet Kampagne für Olympia-Bewerbung
über dts Nachrichtenagentur
19. Januar 2026 - 17:05 Uhr
Von Peter Heidenreich