Die Einführung der Steuer stehe nicht infrage, lediglich die Ausgestaltung. Was genau die Knackpunkte sind, wollte der Sprecher nicht sagen. "Dann würden ja die internen Abstimmungen nicht mehr intern sein", so Hille.
Auch das Bundesfinanzministerium zeigte sich grundsätzlich zuversichtlich, dass es schnell eine Einigung bei der Zuckersteuer komme. Einen genauen Zeitplan wollte ein Sprecher am Freitag aber ebenfalls nicht nennen.
Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach es einen regelrechten Koalitionskrach um das Vorhaben gebe. Das Kanzleramt habe den Entwurf aus dem Finanzministerium als "nicht mehrheitsfähig" und nicht ausreichend abgesprochen bezeichnet. Angeblich soll es einen Gesetzesentwurf geben, der anstatt geplanter 450 Millionen nun 1,2 Milliarden Euro an Einnahmen generieren sollte.