Gleichzeitig müsse die Bundesregierung den Protektionismus zugunsten deutscher Unternehmen abbauen, forderte Fratzscher. Weniger Bürokratie müsse auch weniger Privilegien und mehr Wettbewerb für deutsche wie ausländische Unternehmen bedeuten.
Als Beispiele für bessere Rahmenbedingungen nannte er mehr öffentliche Investitionen in Forschung, Innovation und Infrastruktur - und vor allem in ein stärkeres Europa. Der relevante Wirtschaftsstandort sei künftig nicht Deutschland, sondern Europa, erklärte Fratzscher. Es werde keine deutschen Champions geben, sondern europäische - oder keine, die global bestehen könnten. Dazu brauche es einen integrierten Binnenmarkt, eine Kapitalmarktunion und die Bankenunion.