Industrieproduktion in NRW im September um 0,4 Prozent gestiegen

Industrieproduktion in NRW im September um 0,4 Prozent gestiegen - (Foto: Stahlproduktion (Archiv))
Düsseldorf - Die Produktion der NRW-Industrie ist im September 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 0,4 % gegenüber August 2026 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stieg die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen leicht um 0,1 %. Die Produktion in der übrigen Industrie verzeichnete gegenüber dem entsprechenden Vormonat mit 0,5 % ebenfalls einen leichten Anstieg. Im Vergleich zu August 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im September 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Kokerei- und Mineralölverarbeitung ein kalender- und saisonbereinigter Produktionsanstieg von 4,5 % ermittelt.

Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsplus von 3,8 %. In der Metallerzeugung und -bearbeitung war hingegen ein Rückgang von 4,0 % zu konstatieren. In den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich ebenfalls unterschiedliche Entwicklungen: In der volatilen Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen wurde ein Produktionsplus von 14,3 % verzeichnet. Die Produktionsleistung in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen stieg um 3,1 %. Der Maschinenbau vermeldete hingegen einen Produktionsrückgang von 6,7 %. In der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sank die Produktion um 5,7 %. Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges gegen die Ukraine, sank die Produktion im September 2026 insgesamt um 18,0 % (Rückgang von −22,3 % in der energieintensiven Industrie und −15,5 % in der übrigen Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat August 2026 um 3,0 % unter dem Vormonatswert.