Knapp ein Fünftel (19,5 Prozent) der Solo-Selbständigen und Kleinstunternehmen sieht darüber hinaus die eigene wirtschaftliche Existenz bedroht. Damit liegt der Wert deutlich über dem Anteil in der Gesamtwirtschaft (6,7 Prozent). Diese Herausforderungen spiegeln sich auch im Geschäftsklima wider: Der "Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex" stieg im Oktober nur geringfügig von -18,8 Punkten auf -18,6 Punkte. Damit überwiegt weiter die Skepsis der Selbständigen. Zwar bewerteten sie ihre laufenden Geschäfte weniger negativ. Jedoch erhielten die Erwartungen einen Dämpfer. "Bei den Selbständigen kommt die wirtschaftliche Erholung noch nicht in der Breite an", sagte Demmelhuber.
Im Einzelhandel sowie in vielen Dienstleistungsbranchen bleibt die Lage der Solo-Selbständigen und Kleinstunternehmen angespannt. Lichtblicke gibt es bei den Unternehmensberatungen: Dort liegt das Geschäftsklima erstmals seit zwei Jahren wieder im positiven Bereich. Auch bei den IT-Dienstleistern hat sich das Klima verbessert.