"Wir wollen niemanden abwerben aus Berlin, aber diese Nachrichten sind als solche sicherlich alarmierend, weil sie zeigen, dass dies, was jetzt sich anbahnt in Berlin, was hier unter Rot-Grün-Rot verhandelt wird, ganz offensichtlich abschreckend ist für Polizeibeamte, dass hier große Sorgen bestehen, wie denn das mit der inneren Sicherheit in Berlin weitergehen soll, in einer Situation, wo dieser Stadtstaat Berlin ohnehin heute schon die höchste Kriminalitätsbelastung aller 16 Bundesländer hat", so der CSU-Politiker weiter.
Wer sich jetzt in dieser Situation, wie das gerade die Linkspartei tue, noch mehr von der Polizei distanziere und Polizeibeamte immer wieder diffamiere, "der braucht sich nicht wundern, wenn Polizeibeamte dann ihrer Stadt Berlin den Rücken zukehren wollen", sagte Herrmann.
Er kritisierte auch die Linken-Chefin Ines Schwerdtner, die sich bei einer Studierenden-Veranstaltung zur Vorbereitung von Sozialprotesten mit den Organisatoren solidarisiert hatte. Wenn man sehe, wie sich die Linken-Parteivorsitzende jetzt gerade wieder dazu geäußert habe, "dass sie die Zustände in Frankreich eher als Vorbild ansieht, wie dort mobilisiert worden ist und dass sie dann wieder sagt, wenn hier jemand von der Polizei angegriffen würde, dann stünde die Linkspartei zu diesen Angegriffenen, dann ist das ja schon ein Weltbild, das völlig indiskutabel ist, das zeigt, dass diese Linkspartei eben den Chaoten nähersteht als den Polizeibeamten", so der bayerische Innenminister.
Das sei eine "verheerende Botschaft für die Sicherheit in unserer Bundeshauptstadt". Das sei sicherlich nicht nur für die Berliner selbst, "sondern für uns alle in Deutschland ein Alarmzeichen."