Man müsse als Gesellschaft insgesamt das effektive Rentenalter steigern, so Dittrich. "Geht nicht anders." Zugleich sprach er sich dagegen aus, dass Minijobs im Zuge der Rentenreform wegfallen. Das Handwerk brauche flexible Beschäftigungsformen. Minijobs sollten daher für all jene weiter möglich sein, die sich etwas hinzuverdienen wollten, so der ZDH-Präsident.
Anders sehe es aus, wenn jemand ausschließlich über Minijobs seinen Lebensunterhalt bestreite und dabei keine Sozialabgaben zahle. "Das wäre ungerecht gegenüber denen, die mit ihren Beiträgen das Sozialsystem finanzieren", so Dittrich. Eine Reform dürfe nicht zu höheren Kosten für die Betriebe führen. "Zudem muss die jetzige Pauschalbesteuerung bestehen bleiben, damit Minijobs für Beschäftigte attraktiv sind. Mitnahmeeffekte gilt es zu verhindern", so Dittrich weiter.