Unter der Leitung der Verkehrsdirektion Süd (VD 4) waren nach Angaben der Polizei rund 120 Einsatzkräfte der Verkehrsdirektionen 1 bis 4 und 6, der Schutzpolizei sowie Beschäftigte im Polizeidienst im Einsatz. Die mobilen und stationären Kontrollen dauerten vom 22. Oktober, 6:00 Uhr, bis zum 23. Oktober, 2:00 Uhr, und hatten die Schwerpunkte Ablenkung und Rotlicht. Die Polizei überprüfte 551 Fahrzeuge und 569 Personen.
Nach ihren Angaben erhöhen Ablenkung und die damit verbundene Unachtsamkeit das Unfallrisiko erheblich; die Missachtung des Rotlichts bleibt zudem eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit verunglückten Personen. Bei den Straftaten wurden unter anderem fünf Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis, ein Fall von Fahren unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten, drei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und sechs sonstige Straftaten erfasst. Bei den Ordnungswidrigkeiten kamen unter anderem 81 Missachtungen des Rotlichts zusammen, darunter 73 durch Kraftfahrzeugführer und acht durch Fahrradfahrer.
Außerdem wurden 66 Verstöße wegen der Nutzung eines Mobiltelefons oder elektronischen Geräts registriert, in 65 Fällen durch Kraftfahrzeugführer, sieben Fälle von Fahren unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten, ein Fall von Fahren unter Alkoholeinfluss, elf Verstöße gegen die Anschnallpflicht, 65 Parkverstöße und 73 Fehler beim Abbiegen oder Wenden. Hinzu kamen 25 Mängelmeldungen wegen technischer Mängel. Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne "Hamburg gibt Acht!" führte die VD 6 in der Marktplatz Galerie im Stadtteil Bramfeld zahlreiche Gespräche zur Prävention und Aufklärung.
Besucher konnten zudem einen Fahrsimulator nutzen. Die Polizei Hamburg will nach eigenen Angaben auch künftig vergleichbare Kontrollen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen weiter zu erhöhen.