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Hamburgs Schulen erreichen mit 270.000 Schülern neuen Höchststand

Hamburgs Schulen erreichen mit 270.000 Schülern neuen Höchststand - (Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv))
Die Zahl der Schüler in Hamburg hat im laufenden Schuljahr einen neuen Rekord erreicht. Wie Bildungssenatorin Ksenija Bekeris (SPD) am Dienstag mitteilte, besuchen 270.904 Schüler die allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen der Hansestadt. Das ist der höchste Stand seit 45 Jahren an den allgemeinbildenden Schulen.
Der Zuwachs liege mit knapp einem Prozent zwar auf dem niedrigsten Niveau seit einem Jahrzehnt, stelle die Schulen aber weiterhin vor große Herausforderungen. Besonders erfreulich sei die Entwicklung im Ganztagsbereich, so die Senatorin. 91,5 Prozent der Grundschüler nehmen mittlerweile an Ganztagsangeboten teil – ein neuer Rekordwert. Hamburg sei damit bundesweit Vorreiter. Zugleich steige die Inklusionsquote auf 71,5 Prozent, deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 44,4 Prozent. Der Anteil der Schüler an Privatschulen sei dagegen auf 8,2 Prozent gesunken. Bei den Schulabschlüssen sank die Abiturquote auf 51,5 Prozent, nachdem sie im ersten Corona-Jahrgang noch bei 55,5 Prozent gelegen hatte. Der Anteil der Schulentlassenen ohne Abschluss stieg leicht auf 6,3 Prozent an. Als Gründe nannte die Behörde unter anderem, dass geflüchtete Jugendliche oft nicht schnell genug die nötigen Deutschkenntnisse erwerben könnten. Seit 2019 seien 21 neue Schulen gegründet worden, um dem Wachstum zu begegnen.

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