Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle in Hamburg hat die Polizei am Mittwoch zahlreiche Verstöße festgestellt. Wie die Polizei Hamburg am Donnerstag mitteilte, standen bei der Aktion zwischen 6:00 und 22:00 Uhr die Themen Ablenkung und Rotlichtmissachtung im Fokus. Rund 320 Einsatzkräfte überprüften dabei 870 Fahrzeuge und 901 Personen.
Die Beamten leiteten insgesamt 32 Strafverfahren ein, darunter zehn Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis und sechs Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Bei den Ordnungswidrigkeiten dominierten mit 187 Fällen die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer und mit 97 Verstößen die Missachtung von roten Ampeln. Zudem wurden 67 Mängelmeldungen ausgestellt und 28 Weiterfahrten untersagt.
Während einer Kontrolle an der Rennbahnstraße geriet eine 35-jährige Autofahrerin in den Fokus der Ermittler. Bei ihr bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Methamphetaminen stand. Neben der Sicherstellung ihres Führerscheins und einer Blutentnahme fanden die Polizisten in ihrem Wagen etwa 104.000 Euro Bargeld. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche ein und beschlagnahmte das Geld. Die Frau wurde nach den Maßnahmen vorläufig entlassen.
Hamburger Polizei zieht Bilanz nach Verkehrskontrollen
über dts Nachrichtenagentur
15. Januar 2026 - 12:15 Uhr
Von Peter Heidenreich