Hamburger Linke solidarisiert sich mit Jugendprotesten am 31. Oktober

Hamburger Linke solidarisiert sich mit Jugendprotesten am 31. Oktober - (Foto: Linken-Parteitag (Archiv))
Hamburg - Die Hamburger Linke solidarisiert sich mit den Jugendprotesten am 31. Oktober. Das teilte der jugendpolitische Sprecher der Hamburger Linken, Mesut Demirtaş, mit.

Weltweit gehen in diesen Tagen junge Menschen auf die Straße. In Frankreich protestierten am vergangenen Wochenende erneut Hunderttausende gegen Kürzungen im Bildungsbereich, soziale Ungerechtigkeit und fehlende Zukunftsperspektiven.

In Hamburg hat das Bündnis "GenZ regelt" für den 31. Oktober zu einer Kundgebung aufgerufen. Demirtaş sagte, viele junge Menschen fühlten sich von der Politik schlichtweg verarscht. Sie sähen, dass ihre Interessen weder gehört noch vertreten würden.

Während bei Bildung, Kinder- und Jugendarbeit sowie sozialer Infrastruktur gespart werde, stünden Milliarden für Aufrüstung zur Verfügung. Für Waffen und Militär sei immer reichlich Geld da, während Investitionen in die Zukunft junger Menschen angeblich nicht finanzierbar seien.

Steigende Mieten, hohe Lebenshaltungskosten und unsichere berufliche Perspektiven verschärften die Situation zusätzlich. Zudem werde genau die Generation, bei deren Zukunft alles gekürzt werde, auch noch für den Wehrdienst herangezogen. Die Linke lehnt nach seinen Worten die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft entschieden ab.

Sie solidarisiere sich mit den jungen Menschen, die am 31. Oktober auch in Hamburg auf die Straße gehen wollten. Die Kundgebung "GenZ regelt" beginnt um 14:00 Uhr am Jungfernstieg.