Hamburger Hafen schließt erstes Quartal mit leichtem Minus ab

Hamburger Hafen schließt erstes Quartal mit leichtem Minus ab - (Foto: Hamburger Container-Hafen (Archiv))
Der Hamburger Hafen hat das erste Quartal 2026 mit einem Gesamtumschlag von 27,8 Millionen Tonnen abgeschlossen. Das teilte die Hamburg Port Authority (HPA) am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von 2,0 Prozent. Grund für die schwächere Entwicklung war den Angaben zufolge vor allem der starke Schneefall im Januar, der die Umschlagbedingungen an der gesamten Nordseeküste erschwerte.
Eine Erholung im Februar und März habe die Einbußen jedoch weitgehend ausgleichen können. Der Containerumschlag lag im ersten Quartal bei 2,0 Millionen TEU (Standardcontainer), ein Minus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während die Umschläge mit Singapur, Malaysia und Indien teils deutlich zulegten, waren die Verkehre mit dem wichtigsten Partnerland China um 3,0 Prozent rückläufig. Noch stärker fiel der Rückgang mit den USA aus, wo ein Minus von 24,5 Prozent verzeichnet wurde. Auch hier zeichnete sich zum Ende des Quartals eine Erholung ab. Im Massengutsegment blieb der Umschlag mit 8,1 Millionen Tonnen nahezu stabil. Besonders starke Zuwächse gab es bei Getreide mit einem Plus von 148,2 Prozent, während Kohle um 18,5 Prozent und Mineralölprodukte um 6,4 Prozent zurückgingen. Der Umschlag konventionellen Stückguts sank um 9,7 Prozent auf 238.000 Tonnen, was vor allem auf geringere Exporte von Stahlerzeugnissen zurückzuführen ist.

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