Der Hamburger Senat hat gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft und den Bezirken das 'Bündnis für das Wohnen' fortgeschrieben. Die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft teilte mit, dies sei ein starkes Signal für eine verlässliche und sozial orientierte Wohnungspolitik auch in schwierigen Zeiten.
Die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Martina Koeppen, erklärte, Hamburg zeige, dass bezahlbares Wohnen möglich sei, wenn alle an einem Strang zögen. Seit 2011 seien über 110.000 Wohnungen fertiggestellt und mehr als 30.000 neue Sozialwohnungen geschaffen worden.
Der Sozialwohnungsbestand sei stabil und könne wieder steigen. Jetzt komme es darauf an, diesen Kurs auch unter schwierigeren Bedingungen fortzusetzen.
Dafür werde die Stadt Grundstücke wie vereinbart zum Verkauf anbieten, das Erbbaurecht stärken und mit dem sogenannten Hamburg-Standard die Baukosten senken. Klimaschutz im Wohnungsbau müsse sozial verträglich sein und dürfe Mieter nicht überfordern. Bezahlbares Wohnen sei keine Nebensache, sondern eine zentrale soziale Frage der Stadt, so Koeppen.
Hamburg verlängert Bündnis für bezahlbares Wohnen
über dts Nachrichtenagentur
18. März 2026 - 14:50 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland