Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien hat zehn Arbeitsstipendien für bildende Kunst im Jahr 2026 vergeben. Die mit je 1.500 Euro monatlich dotierten Stipendien erhalten in Hamburg ansässige Künstler für ihre herausragende Arbeit und ihr großes Potenzial, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die Förderung läuft ein Jahr und endet mit einer gemeinsamen Ausstellung im Kunsthaus Hamburg und einem Katalog.
Aus 223 Bewerbungen wählte eine Fachjury folgende zehn Stipendiaten aus: Eda Aslan, Asma Ben Slama, Vedad Divović, Catalina González González, Maik Gräf, Nizan Kasper, Simone Kessler, Kenneth Lin, Lulu MacDonald und Jagrut Raval.
Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda sagte, die Stipendien gäben den Künstlern Zeit, Raum und Vertrauen für ihre Arbeit und zeigten die Stärke und Vielfalt der Kunstszene der Stadt.
Die Jury betonte die große Herausforderung, aus der Vielzahl der Bewerbungen nur zehn Stipendien zu vergeben, und zeigte sich von der künstlerischen Qualität und Vielfalt der Auswahl überzeugt. Die Jury bestand aus Liberty Adrien, Katrina Daschner, Kerstin Pinther, Shirin Sabahi und Fabian Schöneich. Bis zum 25. Januar 2026 ist im Kunsthaus Hamburg zudem die Präsentation der Stipendiaten des Jahrgangs 2025 zu sehen.
Hamburg vergibt zehn Kunststipendien für 2026
über dts Nachrichtenagentur
09. Januar 2026 - 10:30 Uhr
Von Peter Heidenreich