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Hamburg meldet Fortschritte bei Klimazielen

Hamburg meldet Fortschritte bei Klimazielen - (Foto: Hamburgische Bürgerschaft (Archiv))
Die Hansestadt Hamburg hat ihre CO2-Emissionen im Jahr 2023 im Vergleich zu 1990 um 42,9 Prozent gesenkt. Das teilte der Senat am Dienstag mit, der einen Zwischenbericht zur Umsetzung des Hamburger Klimaplans vorgelegt hat. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung der Einsparungen um 6,4 Prozentpunkte.
Das Zwischenziel sieht eine Reduktion um 70 Prozent bis 2030 vor. Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte, Hamburg habe seit 2011 große Fortschritte gemacht. Grundlage seien ein fachlich fundierter Klimaplan und eine systematische Strategie. Der Volksentscheid zum Klimaschutzgesetz habe die Vorgaben für die Zeit nach 2030 verschärft und die Notwendigkeit sozialverträglicher Maßnahmen betont. Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sagte, die ermutigenden Einsparungen bewiesen, dass wirksamer Klimaschutz funktioniere. Der Bericht zeigt, dass die Sektoren private Haushalte, Industrie sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen ihre Reduktionsziele für 2030 voraussichtlich erreichen werden. Für den Verkehrssektor seien jedoch zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Der Senat werde daher eine Ursachenanalyse durchführen und weitere Schritte prüfen. Zu den laufenden Projekten gehören der Ausbau der Fernwärme, der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur und die Förderung der Elektromobilität.

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