Der Hamburger Senat hat gemeinsam mit externen Gutachtern ein Finanzkonzept für eine mögliche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele vorgestellt. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, sollen die Organisations- und Durchführungskosten in Höhe von rund 4,8 Milliarden Euro vollständig durch Einnahmen gedeckt werden. Demnach rechnet Hamburg mit Einnahmen von etwa 4,9 Milliarden Euro aus Medienrechten, Sponsoring und Ticketverkäufen, was einen Überschuss von rund 100 Millionen Euro erwarten lässt.
Vom Durchführungsbudget klar getrennt sind Investitionen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro, die einen langfristigen Nutzen für die Stadt stiften sollen.
Dazu zählen Modernisierungen bestehender Sportstätten, Maßnahmen für Barrierefreiheit sowie Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr. Die Bundesregierung hat laut der Mitteilung eine finanzielle Unterstützung für den deutschen Bewerber zugesagt.
Die Kalkulationen folgen der Budgetsystematik des Internationalen Olympischen Komitees und wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund sowie von externen Beratern geprüft. Am 31. Mai können die Hamburger in einem Referendum über die Einreichung des Bewerbungskonzepts entscheiden. Die endgültige Bewerbung soll am 4. Juni beim DOSB eingereicht werden.
Hamburg legt Finanzkonzept für Olympia-Bewerbung vor
über dts Nachrichtenagentur
11. März 2026 - 13:50 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland