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Hamburg führt Heilfürsorge für Justizvollzugsbeamte ein

Hamburg führt Heilfürsorge für Justizvollzugsbeamte ein - (Foto: Wachmeister schließt ein Gefängnistor auf (Archiv))
Die Hamburgische Bürgerschaft wollen am Mittwoch die Einführung der Heilfürsorge für Beamte im Justizvollzug beschließen. Das teilten die Fraktionen von SPD, CDU, Grünen und Linken am Dienstag mit. Damit werden die Beschäftigten in den Justizvollzugsanstalten bei der Gesundheitsversorgung künftig Polizei und Feuerwehr gleichgestellt. Die Heilfürsorge bietet eine Krankenversorgung, die mit der gesetzlichen Krankenkasse vergleichbar ist, und soll die Beamten finanziell entlasten.
Der monatliche Beitrag liegt bei 1,4 Prozent des Grundgehalts, Zuzahlungen entfallen. Die Neuregelung tritt am 1. April 2026 in Kraft, bestehende Beamte haben ein Jahr Zeit, sich für den Wechsel von der Beihilfe zu entscheiden. Die justizpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sarah Timmann, bezeichnete den Schritt als wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Ihr CDU-Kollege Richard Seelmaecker sprach von einer lang überfälligen Verbesserung. Auch die Sprecher der Grünen und der Linken begrüßten die interfraktionell beschlossene Maßnahme als Beitrag zur Attraktivität des Berufsbildes.

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