Die Hamburger Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) hat dem Klebebandhersteller tesa eine Förderzusage in Höhe von 950.000 Euro übergeben. Das teilte die Umweltbehörde am Montag mit.
Mit dem Geld soll das Unternehmen Teile seiner Produktionsanlagen im Werk Hamburg auf den Betrieb mit grünem Wasserstoff umrüsten und bis 2027 an das Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN angeschlossen werden.
Das Unternehmen tesa will bis 2030 klimaneutral produzieren. Die Transformation am größten Produktionsstandort in Hamburg basiert laut Unternehmensangaben auf vier Säulen: grüner Wasserstoff, Elektrifizierung von Prozessdampf, KI-gestützte Steuerung und Effizienzsteigerung.
Fegebank betonte, dass der Schritt zeige, wie der Umstieg in der Praxis gelingen könne, und ein starkes Signal für den Industriestandort Hamburg sei.
Das Wasserstoffnetz HH-WIN wird durch die Hamburger Energienetze aufgebaut und soll wie geplant 2027 in Betrieb gehen. Aktuell sind bereits rund 18 Kilometer der geplanten 40 Kilometer langen Trasse im Hafengebiet fertiggestellt. Die Förderung für tesa erfolgt über das Programm "Unternehmen für Ressourcenschutz" der Hamburgischen Investitions- und Förderbank, das die Umstellung der Produktionsprozesse auf den neuen Energieträger unterstützt.
Hamburg fördert Umstellung von tesa auf Wasserstoff
über dts Nachrichtenagentur
30. März 2026 - 16:20 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland