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Hamburg bleibt Stiftungshochburg mit 24 neuen Anerkennungen

Hamburg bleibt Stiftungshochburg mit 24 neuen Anerkennungen - (Foto: Euroscheine (Archiv))
Im vergangenen Jahr sind in Hamburg 24 neue Stiftungen anerkannt worden, zwölf davon sind gemeinnützig. Das teilte die Hamburger Justizbehörde am Mittwoch mit. Die gemeinnützigen Neugründungen haben rund 66 Millionen Euro zum gesamten Stiftungsvermögen der Hansestadt beigetragen. Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) betonte, die hohe Stiftungsdichte zeige, wie tief verwurzelt das gesellschaftliche Engagement in Hamburg sei.
Die neu anerkannten Stiftungen verfolgen vor allem Zwecke in den Bereichen Kunst und Kultur, Wissenschaft, Umwelt- und Naturschutz sowie soziale Belange wie Jugendhilfe und Bildung. Auch Hospizarbeit, Heimatpflege und Tierschutz sind vertreten. Insgesamt sind nun 1.539 Stiftungen in Hamburg ansässig, mehr als in jeder anderen deutschen Stadt. Die gemeinnützigen Stiftungen verfügen gemeinsam über ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden Euro. Die älteste Stiftung der Stadt, das "Hospital zum Heiligen Geist", wurde vor fast 800 Jahren gegründet. Für die rechtliche Anerkennung und die laufende Aufsicht ist die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz zuständig.

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