Die bayerischen Grünen haben ein Maßnahmenpaket gegen die Wohnungsnot im Freistaat vorgestellt. Laut einer Studie fehlen in Bayern 233.000 Wohnungen, vor allem bezahlbare und Sozialwohnungen. Die Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze teilte mit, dass die Lücke größer werde, weil seit Jahren zu wenig gebaut werde und neuer Wohnraum oft schwindelerregend teuer sei.
Betroffen seien vor allem junge Menschen, Familien und Ältere.
Ein zentraler Vorschlag der Grünen ist ein digitaler 'Bayern-Bausparer', der alle Förderungen von Land, Bund und Förderbanken in einem Antrag bündeln soll. Zudem fordern sie den Wegfall der Grunderwerbsteuer für die erste eigene Immobilie, staatliche Bürgschaften statt hohem Eigenkapital und mehr öffentlichen Wohnungsbau. Die Partei will zudem eine dauerhafte Mietpreisbremse und ein faires Steuerrecht für Vermieter, die günstig vermieten.
In der E-Mail thematisieren die Grünen weitere politische Anliegen. So kritisieren sie die Zunahme von Drohnenüberflügen über bayerischen Justizvollzugsanstalten und fordern eine bessere Verzahnung der Sicherheitsbehörden. Außerdem äußern sie Bedenken über Sicherheitsdienste mit mutmaßlichen Verbindungen in die rechtsextreme Szene, die in Flüchtlingsunterkünften eingesetzt werden, und fordern Konsequenzen.
Grüne fordern Maßnahmen gegen Wohnungsmangel in Bayern
über dts Nachrichtenagentur
16. Januar 2026 - 11:20 Uhr
Von Peter Heidenreich