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Großrazzia gegen mutmaßliche Rocker in Norddeutschland

Großrazzia gegen mutmaßliche Rocker in Norddeutschland - (Foto: Polizei)
Bei einer großangelegten Razzia in Norddeutschland haben Polizeikräfte am Mittwochmorgen mehrere Objekte in Hamburg, Quickborn und Lübeck durchsucht. Die Maßnahmen richteten sich gegen vier Männer im Alter von 21 bis 49 Jahren, die im Verdacht stehen, schwere räuberische Erpressung und Freiheitsberaubung im Rockermilieu begangen zu haben, wie die Polizeidirektion Bad Segeberg mitteilte. Die Durchsuchungen fanden ab dem frühen Morgen statt und wurden von der Kriminalpolizei Pinneberg geleitet. Unterstützung kam von Einsatzkräften aus Lübeck, Eutin, Norderstedt und Segeberg.
Aufgrund von Beschlüssen des Amtsgerichts Itzehoe wurden insgesamt sechs Objekte durchsucht, darunter ein Clubhaus einer Rockergruppierung in Lübeck. Bei den Ermittlungen konnten Beweismittel sichergestellt werden. Zudem wurden Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Die vier Beschuldigten wurden polizeilichen Maßnahmen unterzogen und dem Amtsgericht Itzehoe vorgeführt, das Untersuchungshaft anordnete. Weitere Angaben zu dem laufenden Verfahren machten die Ermittler nicht.

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