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Großrazzia gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe in Frankfurt und Rhein-Main

Großrazzia gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe in Frankfurt und Rhein-Main - (Foto: Bundespolizei (Archiv))
Bei einer bundesweiten Razzia gegen organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe sind drei Haftbefehle vollstreckt und ein Vermögensarrest von über 15 Millionen Euro angeordnet worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hauptzollamt Schweinfurt mit. Knapp 800 Einsatzkräfte durchsuchten in den frühen Morgenstunden 70 Objekte in sieben Bundesländern, mit einem Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet. Im Fokus der Ermittlungen steht eine 15-köpfige, multinationale Gruppe.
Sie soll über eigene und fremde Firmen systematisch Schwarzarbeit für Bauunternehmen organisiert und dabei Sozialversicherungsbeiträge und Steuern in Höhe von rund 28 Millionen Euro hinterzogen haben. Die Differenz zwischen gemeldetem und tatsächlichem Lohn soll den Arbeitnehmern verdeckt in Bar ausgezahlt worden sein. Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, dessen Auswertung nun mehrere Monate dauern wird. An der Aktion waren vor allem Kräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls beteiligt, unterstützt von Zollfahndung, Steuerfahndung und Polizei mit Spezialeinheiten. Die Ermittlungen dauern an.

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