Denn Deutschland werde als Wirtschaftsstandort nur dann wieder attraktiv und innovativ, "wenn sich auch das Management der deutschen Unternehmen zu den Werten der Demokratie, einer offenen Gesellschaft und einer multilateralen Weltordnung" bekenne und sich für sie einsetze.
Der DIW-Chef warf Audi zudem vor, wirtschaftliche Risiken zu ignorieren. "Die Unterstützung von Donald Trump durch den Audi-Chef unterstreicht, dass zu viele deutsche Konzerne ihre Abhängigkeit von den USA und China weiter erhöhen, anstatt sie deutlich zu reduzieren, Risiken abzubauen und sich von kurzfristigem Profitdenken zu lösen", so Fratzscher. Das schade dem Audi-Konzern und Deutschland als Wirtschaftsstandort.