Die Frankfurter Feuerwehr hat eine leicht rückläufige Zahl von Einsätzen in der Silvesternacht verzeichnet. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte zwischen 19 Uhr und 6 Uhr zu 555 Einsätzen aus, wie die Branddirektion mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es zwischen 20 und 6 Uhr noch 499 Einsätze gewesen.
Während die Einsatzzahlen im Rettungsdienst weiter auf 269 stiegen, gingen die Feuerwehreinsätze mit 177 leicht zurück.
Die Kräfte der Feuerwehr waren hauptsächlich durch viele kleine Brände, etwa in Papierkörben oder an Hecken, gebunden. Die größeren Einsätze betrafen vier Balkonbrände in verschiedenen Stadtteilen, die sich jedoch nicht ausbreiteten. Leider kam es zu Angriffen auf Rettungskräfte; ein Rettungswagen wurde beschädigt und ein Mitarbeiter verletzt. Mehrfach wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen.
Die umfangreiche Vorplanung für die Nacht habe sich bewährt, so die Feuerwehr. Unter anderem waren Personal in der Leitstelle und die Zahl der Rettungswagen erhöht worden. Die Hauptauslastung im Rettungsdienst lag nach Mitternacht und betraf überwiegend Verletzungen sowie Notfälle im Zusammenhang mit Alkohol.
Frankfurter Feuerwehr bilanziert ruhigeren Jahreswechsel
über dts Nachrichtenagentur
01. Januar 2026 - 08:05 Uhr
Von Peter Heidenreich