Die Stadt Frankfurt am Main sieht sich gut auf den ab dem Schuljahr 2026/2027 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder vorbereitet. Das teilte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) am Montag mit. Der Magistrat hat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag die verbindlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Rechts beschlossen, über die nun die Stadtverordnetenversammlung final abstimmen muss.
Ziel sei es, ein verbundenes Ganztagssystem zwischen Grundschulen, kommunalen Betreuungsangeboten, Horten und außerschulischen Partnern zu schaffen.
Das Gesamtkonzept Ganztag wurde bereits 2017 auf den Weg gebracht und in einem Beteiligungsprozess mit Trägern, Eltern und Kindern weiterentwickelt. Der Anspruch startet zunächst für Erstklässler und wird jährlich um eine Klassenstufe erweitert, bis er 2029 für alle Grundschulkinder gilt.
Zu den geplanten Maßnahmen gehören eine Betreuungsplatzgarantie, transparente Angebotsstrukturen und die Stärkung der multiprofessionellen Zusammenarbeit. Die Personalbemessung in den kommunalen Betreuungsangeboten soll an den hessischen Standard angepasst werden, und jeder Träger erhält eine halbe Stelle für die Koordination. Das Angebot soll montags bis freitags von 7.30 bis 17 Uhr, inklusive des Schulunterrichts, verfügbar sein.
Frankfurt bereitet sich auf Rechtsanspruch für Ganztagsbetreuung vor
über dts Nachrichtenagentur
19. Januar 2026 - 15:05 Uhr
Von Peter Heidenreich