Besonders häufig beklagen ältere Menschen eine zunehmende Bürokratie. Während 41 Prozent der 18- bis 29-Jährigen den Umgang mit Behörden als komplizierter empfinden, sind es bei den 45- bis 59-Jährigen 60 Prozent und bei den über 60-Jährigen 58 Prozent. Unter den über 60-Jährigen haben lediglich sechs Prozent den Eindruck, dass bürokratische Vorgänge einfacher geworden sind.
Deutliche Unterschiede zeigen sich auch beim Bildungsabschluss. Von den Befragten mit Hauptschulabschluss empfinden 62 Prozent Vorschriften und Verwaltungsvorgänge als komplizierter, bei Menschen mit mittlerem Schulabschluss sind es 58 Prozent. Unter Befragten mit Abitur oder Studium liegt der Anteil dagegen bei 46 Prozent. In dieser Gruppe nehmen immerhin 19 Prozent eine Vereinfachung wahr.
Datenbasis: 1.009 Befragte. Erhebungszeitraum: 21. bis 26. Oktober 2026.