Die Feuerwehr Bremen hat einen vergleichsweise ruhigen Jahreswechsel verzeichnet. Wie die Behörde mitteilte, gab es keine größeren Schadenslagen. In der Zeit von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr mussten die Einsatzkräfte etwa 400 Notrufe bearbeiten, wobei die Zahl der Anrufe zwischen Mitternacht und zwei Uhr deutlich anstieg.
Zu den größeren Einsätzen gehörte ein Kellerbrand in einem Jugendzentrum in Bremen-Walle am Morgen des 31. Dezembers, bei dem sich zehn Personen selbst in Sicherheit bringen konnten.
Am Abend brannte es in der Heizungsanlage eines Hauses in Vegesack und auf einem Balkon eines Wohnhauses in der Überseestadt. Alle Brände konnten laut Feuerwehr schnell gelöscht werden, Verletzte gab es dabei nicht.
Der Rettungsdienst bewältigte 143 Einsätze, wobei es durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk zu teils erheblichen Verletzungen kam. Die Feuerwehr hatte sich mit zusätzlichen Kräften und Einheiten auf die Silvesternacht vorbereitet, unter anderem durch die Einrichtung eines Koordinierungsstabes und die Alarmbereitschaft aller Freiwilligen Feuerwehren.
Feuerwehr Bremen zieht positive Bilanz nach Silvestereinsätzen
über dts Nachrichtenagentur
01. Januar 2026 - 07:25 Uhr
Von Peter Heidenreich