Nach einer mutmaßlichen Schussabgabe in Frankfurt-Bürgel vor vier Monaten hat die Polizei am Mittwochmorgen mehrere Wohnungen und Geschäftsräume im Rhein-Main-Gebiet durchsucht. Das teilten die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südosthessen mit.
Bei den Razzien in Hanau, Frankfurt am Main, Rüsselsheim und Kelsterbach wurden eine scharfe Schusswaffe, zwei Schlagringe und mehrere Mobiltelefone sichergestellt.
Die Ermittlungen richten sich gegen vier Männer im Alter von 22 bis 33 Jahren. Gegen den 33-jährigen Hauptverdächtigen aus Hanau wurde ein Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes vollstreckt.
Die drei weiteren Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bei der Tat am Abend des 23. Oktober 2025 war ein damals 43-jähriger Mann erheblich verletzt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass gezielt auf ihn geschossen wurde. Die Hintergründe und das Motiv werden weiter ermittelt. Den Angaben zufolge stehen die beteiligten Personen in einer Verbindung zueinander.
Festnahmen nach Schüssen in Frankfurt-Bürgel
über dts Nachrichtenagentur
25. Februar 2026 - 16:25 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland