Festnahme wegen versuchter IS-Mitgliedschaft

Festnahme wegen versuchter IS-Mitgliedschaft - (Foto: Festnahme mit Handschellen (Archiv))
Frankfurt am Main - Die Bundesanwaltschaft hat einen deutschen Staatsangehörigen bei seiner Einreise am Flughafen Frankfurt am Main festnehmen lassen. Das teilten die Behörden am Montag mit.

Der Beschuldigte heißt Joshua W. und ist der versuchten Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat (IS)" sowie der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat dringend verdächtig. Er soll dabei als Heranwachsender gehandelt haben. Nach den Ermittlungen ist Joshua W. Anhänger der Ideologie des IS. Im Januar 2025 flog er von Berlin nach Äthiopien, um sich anschließend nach Somalia zu begeben.

Dort wollte er sich dem IS anschließen und für Anschläge auf vermeintlich Ungläubige militärisch ausbilden lassen. Als der Grenzübertritt nach Somalia scheiterte, änderte er seine Pläne und reiste nach Pakistan, um sich der Vereinigung anzuschließen.

Dort wurde er im Februar 2025 festgenommen. Der Haftbefehl des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs datiert vom 30. Juni 2025. Joshua W. wurde am Samstag (24. Oktober) dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Dieser eröffnete ihm den Haftbefehl und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an.

Die Festnahme erfolgte durch Beamte des Bundeskriminalamts, der Bundespolizei und des Landeskriminalamts Berlin.