Festnahme nach Messerangriff in Hamburg-Wandsbek

Festnahme nach Messerangriff in Hamburg-Wandsbek - (Foto: Polizei (Archiv))
Hamburg - Bei einem Messerangriff in Hamburg-Wandsbek ist ein 27-Jähriger am 1. November schwer verletzt worden; die Polizei hat einen 34-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Das teilte die Polizei Hamburg am Montag mit.

Der Mann erlitt potenziell lebensbedrohliche Stichverletzungen, Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand nicht. Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge hatten sich die beiden Männer unabhängig voneinander in einem Imbiss am U-Bahnhof Wandsbek-Gartenstadt aufgehalten. Nachdem der 27-Jährige den Imbiss verlassen hatte, folgte ihm der 34-Jährige und griff ihn gegen 12:30 Uhr am Ostpreußenplatz aus bislang ungeklärter Ursache an.

Als der 27-Jährige zu Fall kam, stach der 34-Jährige unvermittelt mehrfach mit einem Messer auf ihn ein. Zwei Zeugen hielten den Angreifer fest und übergaben ihn den alarmierten Einsatzkräften.

Eine Rettungswagenbesatzung brachte den 27-Jährigen unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) führte die ersten Ermittlungen am Tatort; am Morgen danach übernahm die Mordkommission (LKA 41) die Ermittlungen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Den Beamten liegen Hinweise darauf vor, dass sich der Tatverdächtige in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben könnte.

Der 34-Jährige, ein türkischer Staatsangehöriger, wurde am Abend in das Untersuchungsgefängnis gebracht. Am darauffolgenden Vormittag erließ ein Haftrichter einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Die Ermittlungen dauern an.