Erwerbstätige in NRW arbeiteten 2025 vier Stunden mehr pro Kopf

Erwerbstätige in NRW arbeiteten 2025 vier Stunden mehr pro Kopf - (Foto: Bundesagentur für Arbeit (Archiv))
Die Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr insgesamt rund 13 Milliarden Stunden gearbeitet. Das teilte das Statistische Landesamt mit. Damit stieg das Arbeitsvolumen gegenüber 2024 um 0,5 Prozent oder etwa 59,2 Millionen Stunden.
Im Vergleich zum Krisenjahr 2020 nahm die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um 4,8 Prozent zu. Die geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person beliefen sich in NRW auf 1.323. Das sind vier Stunden mehr als 2024, aber neun Stunden weniger als im Bundesdurchschnitt. Die Zahl der Erwerbstätigen im Land blieb mit 9,8 Millionen nahezu unverändert. Seit 2015 ist die Arbeitsstundenzahl pro Kopf um 44 Stunden gesunken, während die Zahl der Erwerbstätigen um etwa 600.000 Personen stieg. Die Entwicklung fiel in den Wirtschaftszweigen unterschiedlich aus. Im Dienstleistungsbereich wurden 1.288 Stunden pro Kopf geleistet, im Produzierenden Gewerbe 1.443 Stunden. Den höchsten Wert wies mit 1.601 Stunden der Bereich 'Land- und Forstwirtschaft, Fischerei' auf, der zugleich den stärksten Rückgang verzeichnete. Die Ergebnisse basieren auf der Erwerbstätigenrechnung der Länder.

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