Der Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2023 einen neuen Rekordwert erreicht. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, stieg der Anteil von Windkraft, Solarenergie, Biomasse und anderen erneuerbaren Quellen auf 8,6 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990.
Insgesamt sank der Primärenergieverbrauch in NRW im selben Zeitraum um 10,3 Prozent auf 2.787 Petajoule und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 1990. Besonders stark rückläufig waren die Nachfragemengen nach Kohle (-22,2 Prozent), Mineralölprodukten (-9,3 Prozent) und Gas (-7,3 Prozent).
Trotz des Rückgangs machen Mineralölprodukte mit 37,8 Prozent weiterhin den größten Anteil am Energiemix aus, gefolgt von Kohle (27,4 Prozent) und Gas (23,9 Prozent).
Unter den erneuerbaren Energieträgern verzeichnete die Windkraft mit einem Plus von 28 Prozent den stärksten Anstieg. Zusammen mit der Biomasse, die einen Anteil von 59,1 Prozent an den Erneuerbaren hatte, machten diese beiden Quellen mehr als 80 Prozent der regenerativen Energie in Nordrhein-Westfalen aus.
Erneuerbare Energien erreichen in NRW neuen Höchstwert
über dts Nachrichtenagentur
17. Februar 2026 - 08:35 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland