Insgesamt wurden zwölf Objekte, darunter Bars und Shishabars, im Leipziger Osten kontrolliert. Bei den Kontrollen ergaben sich in mehreren Fällen Verdachtsmomente, die einer weiteren Prüfung bedürfen. Dies betrifft unter anderem das Vorenthalten von Arbeitsentgelt, Betrug und Verstöße gegen die Sofortmeldepflicht.
Neben der Feststellung von Verstößen war das Ziel des Einsatzes, behördenübergreifend Erkenntnisse über Clanaktivitäten und unrechtmäßige Strukturen zu gewinnen. An den Kontrollen waren rund 200 Kräfte beteiligt, darunter das Landeskriminalamt Sachsen, die Bundespolizei und die Steuerfahndung. Im Rahmen der Prüfmaßnahmen wurden verschiedene straf-, finanz- und ordnungsrechtliche Verstöße festgestellt, darunter auch mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz.
In einem Objekt wurden sechs Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt, und es fanden Identitätsfeststellungen in 122 Fällen statt.