Der Kanzler solle bei seiner am Montag beginnenden Reise nach Singapur, Japan und Südkorea die Chance nutzen, um strategische Partnerschaften zu vertiefen und Allianzen für eine regelbasierte internationale Ordnung auszubauen. Es brauche stabile Bündnisse zwischen Staaten, die bereit seien fair zusammenzuarbeiten und das Völkerrecht zu achten. "Friedrich Merz sollte seine Reise nutzen, um endlich für eine solche "Allianz der Gegenmacht" zu werben", so die Grünen-Politikerin weiter.
Japan, Südkorea und Singapur seien hierfür zentrale Partner. Man erwarte von Merz, "dass er auf seiner Reise aktiv für diese Vision wirbt, konkrete Schritte zu ihrer Umsetzung anstößt" und dabei "eine enge Abstimmung" mit den europäischen Partnern sicherstelle, sagte Dröge.