Deutsche Bahn zieht positive Halbzeitbilanz bei Modernisierungsoffensive in Rheinland-Pfalz

Deutsche Bahn zieht positive Halbzeitbilanz bei Modernisierungsoffensive in Rheinland-Pfalz - (Foto: Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv))
Die Deutsche Bahn hat gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz und den Aufgabenträgern eine positive Halbzeitbilanz ihrer Modernisierungsoffensive für Bahnhöfe gezogen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wurden seit Beginn der zweiten Rahmenvereinbarung im Januar 2021 bereits 29 Projekte erfolgreich abgeschlossen, weitere 19 sollen noch im Laufe dieses Jahres folgen. Das Investitionsvolumen für die vereinbarten und zusätzlichen Maßnahmen belaufe sich inzwischen auf mehr als eine halbe Milliarde Euro. Zu den bereits fertiggestellten Projekten zählen unter anderem der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs in Kirn, die Modernisierung der Bahnsteige in Kamp-Bornhofen sowie neue Stationen entlang der reaktivierten Trierer Weststrecke.
Auch Wiederaufbaumaßnahmen nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal und an der Eifelstrecke wurden umgesetzt. In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden, wo sechs Stationen wie Bad Hönningen, Braubach, Engers, Kaub und Oberlahnstein modernisiert werden. Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit für die Fahrgäste. Auch die rheinland-pfälzische Mobilitätsministerin Katrin Eder hob den Fokus auf Barrierefreiheit hervor. Die Rahmenvereinbarung läuft noch bis Ende 2031. Für 36 weitere Stationen laufen bereits die Planungen, unter anderem für die Korridorsanierungen am linken Rhein (2028) und an der Strecke Ludwigshafen–Forbach (2029).

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