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Dax legt zu - Vorfreude auf Nvidia-Zahlen

Dax legt zu - Vorfreude auf Nvidia-Zahlen - (Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse)
Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.176 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne aus. "Der fast schon wieder euphorischen Vorfreude auf die Nvidia-Zahlen an der Wall Street konnte sich auch der Dax am Nachmittag nicht entziehen", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets.
"Zuvor war an der Frankfurter Börse den ganzen Tag über wenig Bewegung zu spüren und die Anleger blieben in ihrer Sondierungsphase." Das niedrige Handelsvolumen spiegele damit die Kaufzurückhaltung insgesamt wider. "In der aktuellen Gemengelage will sich niemand zu weit aus dem Fenster lehnen. Die Gefahr ist zu groß, dass sich die geopolitische Situation durch einen Tweet oder eine militärische Aktion im Nahen Osten schlagartig ändern kann", so Lipkow. "Auch im wieder aufgeflammten Zollkonflikt dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein." Es bleibe eine gewisse Grundnervosität in den Finanzmärkten, die sich auch in den Edelmetallpreisen zeige, erklärte er. Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere der Commerzbank an der Spitze der Kursliste in Frankfurt, gefolgt von den Aktien von Eon, MTU und RWE. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von Brenntag, Rheinmetall und Beiersdorf. Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 31 Euro. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis sank hingegen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 70,68 US-Dollar, das waren neun Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1801 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8474 Euro zu haben.

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