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CSU-Fraktion fordert von Meta mehr Schutz vor Fake-Accounts

CSU-Fraktion fordert von Meta mehr Schutz vor Fake-Accounts - (Foto: Facebook (Archiv))
Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat in einem Gespräch mit Vertretern des Meta-Konzerns gefordert, dem Schutz vor gefälschten Profilen und Desinformation höchste Priorität einzuräumen. Das teilte die Fraktion am Donnerstag mit. Hintergrund des Austauschs waren mehrere Fälle von Fake-Accounts, die nach Angaben der Politiker nur mit großem Aufwand entfernt werden konnten. Der Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek betonte, das Internet müsse vor allem für Kinder und Jugendliche sicher sein.
Die Plattformbetreiber seien in der Pflicht, Missbrauch und Täuschung wirksam zu verhindern. Auch eine Klarnamenpflicht dürfe kein Tabu sein, um der Verrohung im Netz entgegenzuwirken. Unternehmen wie Meta trügen eine enorme Verantwortung für eine vertrauenswürdige digitale Welt. Alexander Flierl, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Fraktion, äußerte sich besorgt über die Entscheidung von Meta, bestehende Faktencheck-Programme zu beenden. Verlässliche Informationen seien der Anker im digitalen Raum, ohne sie gerieten Vertrauen und demokratischer Diskurs ins Wanken. Plattformen müssten verlässliche Partner im Kampf gegen Fake News und manipulierte Profile sein.