Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat den Hamburger Senat aufgefordert, umgehend aktiv zu werden, um die drohende Schließung der Privatklinik Dr. Guth in Nienstedten abzuwenden. Dies teilte die gesundheitspolitische Sprecherin Christin Christ mit. Die Ankündigung der Schließung sorge für erhebliche Verunsicherung bei Beschäftigten und Patienten.
Christ kritisierte, dass selbst die Gesundheitsbehörde von der Entwicklung überrascht worden sei, was auf ein alarmierendes Maß an fehlender Kommunikation und Vorsorge hindeute.
Für den Hamburger Westen wäre ein Wegfall des Klinikangebots ein herber Schlag, da viele Patientinnen und Patienten seit Jahrzehnten auf die Leistungen angewiesen seien.
Die CDU-Fraktion reiche eine Anfrage ein, um die Hintergründe aufzuklären. Der Senat müsse unverzüglich Gespräche mit dem Träger führen, um alle Möglichkeiten zur Erhaltung des Standorts oder einer tragfähigen Versorgungslösung auszuloten. Es dürfe nicht sein, dass ein Krankenhaus der Grundversorgung quasi über Nacht verschwinde.
CDU fordert sofortiges Handeln bei drohender Klinikschließung in Nienstedten
über dts Nachrichtenagentur
16. April 2026 - 12:01 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland