Nach der tödlichen Attacke auf eine Frau am U-Bahnhof Wandsbek Markt hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion eine Neubewertung der Sicherheits- und Migrationspolitik gefordert. Der Fraktionsvorsitzende Dennis Thering sagte am Dienstag, die Tat zeige die Folgen politischer Fehlentscheidungen. Der Täter sei demnach über ein von SPD, Grünen und FDP ausgeweitetes Resettlement-Programm nach Deutschland gekommen, das die CDU-geführte Bundesregierung im Mai 2025 beendet habe.
Thering forderte, dass Personen, die als Flüchtlinge Schutz erhalten, bei Straftaten oder wiederholten polizeilichen Auffälligkeiten das Land verlassen müssten.
Humanität gelte denen, die Schutz brauchten, nicht denen, die die Offenheit missbrauchten. Dafür seien klare gesetzliche Regelungen nötig, die bei Straftaten automatisch eine Abschiebung vorsähen.
Zudem müsse Hamburg die Sicherheitsarchitektur an Bahnhöfen grundlegend modernisieren. Dazu gehörten Zugangssysteme mit gültigem Ticket, sichtbares Sicherheitspersonal rund um die Uhr sowie bauliche Maßnahmen wie Sicherheitszäune oder Bahnsteigtüren. Polizei und Sicherheitsbehörden müssten besser vernetzt werden, um Gefährdungspotenziale schneller zu erkennen.
CDU-Fraktionsvorsitzender Thering fordert Konsequenzen nach U-Bahn Mord
über dts Nachrichtenagentur
03. Februar 2026 - 11:50 Uhr
Von Peter Heidenreich