Der aktuelle Fall eines in Brandenburg festgenommenen mutmaßlichen Spions, der im Dienste Russlands Rüstungsfirmen ausgespäht haben soll, zeige, dass die Bedrohungsszenarien durch ausländische Nachrichtendienste "sehr vielfältig" seien. Staatlich gelenkte Nachrichtendienste nutzten "alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, um Informationen zu erlangen, um Einfluss auszuüben, Sabotage vorzubereiten und die Interessen ihres Landes zu verfolgen", sagte die Sprecherin.
Rüstungsunternehmen seien zwar kritische Infrastruktur, würden aber nicht direkt durch die Bundeswehr geschützt. Bei geheimdienstlichen Tätigkeiten arbeite man aber "natürlich eng zusammen mit den nationalen Partnern".